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Voraussetzung Hund
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Geeignet ist grundsätzlich jeder Hund, der einen ausgeprägten Spiel- und/oder Futtertrieb hat und körperlich dazu in der Lage ist, die in Training und Einsatz gestellten Anforderungen zu erfüllen. Optimal sind Hunde mittlerer Größe mit einer Rückenhöhe von 45 cm – 65 cm, bzw. einem Gewicht von 12 kg – 35 kg. Das Arbeiten in den Trümmern, das Klettern, Kriechen und Springen belasten das Skelettsystem stark. Dies kann für große bzw. übergewichtige Hunde zu einer starken Belastung werden. Zu kleine Hunde können dagegen in den Trümmern Probleme beim Überwinden von Hindernissen haben. In der Fläche dagegen kann u. U. für einen kleinen Hund schon eine ungemähte Wiese zu einem undurchdringbaren Dschungel werden, wohingegen zu große Hunde in der Fläche oft an ihre konditionellen Grenzen kommen.
Am Wichtigsten ist aber, dass der Hund gesund ist, dass er seiner Umwelt selbstbewusst und vertrauensvoll begegnet und gut sozialisiert ist.
Von Vorteil sind Ruhe und Gelassenheit, auch in ungewöhnlichen Situationen. (Dies gilt übrigens auch für den Hundeführer selbst.) Für die Flächenarbeit sollte der Hund lauffreudig und ‚geländegängig’ sein, während für die Trümmerarbeit eher ein gutes Gleichgewichtsgefühl und Trittsicherheit gefragt sind.
Aggressive Raufbolde oder ängstliche Duckmäuser sind als Rettungshunde nicht geeignet. Dies gilt auch für passionierte Jäger, für die das Hetzen von Hasen und Rehen ‚das Größte’ ist.
Bei Beginn der Ausbildung sollte der Hund nicht älter als drei Jahre sein. Eine bestimmte Vorbildung braucht der Hund nicht, jedoch ist eine sichere Vertrauensbasis zwischen Hundeführer und Hund die erforderliche Grundlage für die Rettungshundeausbildung
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